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Der Dartsport hat eine lange Geschichte

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Die Geschichte des Dartsport ist lang! In diesem Beitrag schauen wir uns, wo der Sport seine Wurzeln hat.

Herkunft aus der Jagd und Kriegen

Die ursprüngliche Herkunft des heute populären Dartsport ist die Jagd.

Bereits vor 400.000 Jahren wurden Wurfspeere zur Jagd eingesetzt, später, vor ca. 30.000 Jahren wurden diese durch Pfeil und Bogen ersetzt.

Gemeinsam haben beide Waffengattungen die kleine Speerspitze.

Viele Jahrtausende später nutzten die Franzosen bei Schlachten „Darts“, kleine Wurfpfeile, die einem Speer ähnelten.

Diese französische Waffe wurde auch in England bekannt.

Geschichtsbücher berichten vom Geschenk eines Satzes dieser Wurfpfeile von einer der sechs Ehefrauen des britischen Königs Heinrich VIII. Tudor an ihren Gemahl.

Auch die römischen Krieger nutzen eine ähnliche Waffe, die Plumbata.

Anders als bei den Darts verfügte die Spitze dieser Wurfpfeile über Widerhaken, die den Wurfpfeil dauerhaft im Gegner fixieren und ein Entfernen erschweren sollten.

Zur Erhöhung des Fluggewichts und somit der Reichweite und Treffsicherheit wurden an den Plumbatas kleine Bleigewichte montiert.

Die Einteilung der Dartscheibe von 1896 ist bis heute gültig

Geschichtswissenschaftler gehen davon aus, dass sich der Dartsport gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt hat.

1898 wurde das Patent eines Amerikaners für Papier-Flügel am Ende der Dartpfeile angemeldet.

Diese am Ende des Schaftes angebrachten Flügel lösten die vormals verwendeten Flügel aus den Federn von Truthähnen ab.

Diese Flügel bewirken eine Stabilisierung des Flugverhaltens der Pfeile.

1896 entstand die bis heute gültige Einteilung der Dartscheiben.

Die Dartscheibe ist um den Mittelpunkt (Bull’s Eye und Bull) in 20 Segmente unterteilt.

Jedes dieser Segmente besitzt eine Wertigkeit von 1 bis 20, die jedoch nicht fortlaufend nummeriert sind.

Die Reihenfolge der Wertigkeiten beginnt (im Uhrzeigersinn) mit 20 – 1 – 18 – 4 und sollte wahrscheinlich die Genauigkeit fördern und die Möglichkeit der Punkte durch Zufallstreffer reduzieren.

Festgelegt wurde diese Reihenfolge vom englischen Zimmermann Brian Gamlin.

Auch die Größen und Abmessungen der Dartscheibe und ihrer Segmente wurden festgelegt: Der Durchmesser des äußeren Rings beträgt 34 Zentimeter, das Bull’s Eye misst 12,7 Millimeter, das gesamte Bull 31,8 Millimeter.

Beim Dartspiel beträgt die Distanz zwischen Spieler und Dartscheibe 2,37 Meter (bei Steel Darts, für Soft Darts wurde diese Distanz später auf 2,44 Meter erhöht).

Gerichtsprozess wegen Darts als Glücksspiel

Um die Jahrhundertwende vom 19. in das 20. Jahrhundert verbreitete sich der Dartsport zunehmend.

Überlieferungen dokumentieren die ersten Austragungen von sportlichen Wettbewerben mit Darts Anfang des 20. Jahrhunderts in Großbritannien.

Um das Verbot von Glücksspielen in englischen Pubs zu umgehen, wurde Darts 1908 zum Geschicklichkeitsspiel erklärt.

Zuvor wurde ein britischer Gastwirt aus Leeds in der Region West Yorkshire wegen Wetten auf Darts angeklagt.

In der daraufhin folgenden Gerichtsverhandlung ließ er eine Dartscheibe im Gerichtssaal aufhängen.

Der Gastwirt bewies daraufhin mit drei Würfen in die 20 seine Treffsicherheit.

Der Richter war beeindruckt von der Leistung und fällte das Urteil, dass Darts kein Glücksspiel sei.

Obwohl der Begriff der „Darts“ aus dem französischen stammt, ist der Dartsport in Frankreich heute als „Les fléchettes“ bekannt.

International hat sich der Name „Darts“ für das Spiel mit den Wurfpfeilen auf eine Scheibe etabliert.